Busenoperation ?

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Re: Busenoperation ?

Beitrag von busenmaik am Fr Nov 07 2014, 16:42

Ich denke, am Ende muss jeder für sich selber entscheiden ob man sich operieren lassen möchte oder nicht. Ich habe mich dagegen entschieden. Allerdings habe ich meine Brüste auch schon seit frühester Jugend und nicht erst seit wenigen Jahren. Ein BH ist letzten Endes nichts anderes als ein gewöhnliches Kleidungsstück, dass eine spezielle Funktion hat, nämlich die Brüste zu halten bzw. zu stützen.
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Re: Busenoperation ?

Beitrag von Busipanda am Fr Nov 07 2014, 18:37

Busenmaik, ich kann Dir nur ausdrücklich vollkommen zustimmen. Jeder muss für sich selbst entscheiden. Aber das ist schwer, da wir allgemein von außen beeinflusst werden. Wir sind halt Körper und Geist und der Geist spielt uns oft übel mit. Smile
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Re: Busenoperation ?

Beitrag von busenmaik am Fr Nov 07 2014, 20:03

Busipanda schrieb: Aber das ist schwer, da wir allgemein von außen beeinflusst werden. Wir sind halt Körper und Geist und der Geist spielt uns oft übel mit. Smile

Da hast du recht. Ich denke, für jemanden wie mich, der schon sehr früh einen Busen bekommen und der viel Toleranz erfahren hat, ist es natürlich einfacher damit umzugehen, als wenn jemand erst viel später einen Busen bekommt.
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Re: Busenoperation ?

Beitrag von Trevian am Mo März 02 2015, 11:01

Einer OP würde ich auch nur im gesundheitlichen Notfall zustimmen.
Zur Zeit bin ich Single und wenn ich mich zwischen Frau oder Busen entscheiden müsste, dann würde ich den Busen wählen.
Irgendwann treffe ich die Frau, der es gefällt.

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Re: Busenoperation ?

Beitrag von Gudrun2 am Mo März 02 2015, 12:00

Trevian schrieb:Einer OP würde ich auch nur im gesundheitlichen Notfall zustimmen.
Zur Zeit bin ich Single und wenn ich mich zwischen Frau oder Busen entscheiden müsste, dann würde ich den Busen wählen.
Irgendwann treffe ich die Frau, der es gefällt.
sehr gesunde Einstellung!

Wenn ich mir überlege, wie viele junge Männer sich für ihren Busen schämen, und glauben, keine Freundin zu finden!
Das sind - in meinen Augen - bedauernswerte Menschen!
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Re: Busenoperation ?

Beitrag von Trevian am Mo März 02 2015, 12:16

@Gudrun2
Wenn sich die Männer wegen ihres Busens schämen, dann sollten sie den Kontakt- und den Dialog suchen.
Aus diesem Grund habe ich auch angegeben, dass ich aus Witten komme.
Somit kann jeder selbst entscheiden, ob er in meiner Nähe wohnt und einen realen Kontakt aufnimmt.

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Re: Busenoperation ?

Beitrag von Gudrun2 am Mo März 02 2015, 12:21

Trevian schrieb:@Gudrun2
Wenn sich die Männer wegen ihres Busens schämen, dann sollten sie den Kontakt- und den Dialog suchen.
ich lese hin und wieder bei "Gute Frage" zum Thema Gynäkomastie ... da sträuben sich mir die Haare ...
Leider finden die fragenden dort so gut wie nie eine Akzeptanz, nur vorschnelle Hinweise auf eine OP ...
und das, ohne überhaupt eine Diagnose zu haben ... jedenfalls schreiben die so gut wie nichts darüber ...
nur Allgemeinplätze wie "ich habe eine zu große Brust"
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Re: Busenoperation ?

Beitrag von Trevian am Mo März 02 2015, 12:29

@Gudrun2
Diese Erfahrung habe ich auch gemacht!
Ich finde es schade, dass es bei Anzahl der "Betroffenen", keinen anständigen Dialog gibt.
Es wird immer wieder auf Schönheitsoperationen und Krankheitsbilder hingewiesen.
Wie z.B. Frauen zu diesem Thema stehen und wie die Beziehungen aussehen, darüber ist nichts zu finden.

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Re: Busenoperation ?

Beitrag von Kuusilahti am Mi März 04 2015, 11:08

Hallo Trevian,
Du schriebst: "Einer OP würde ich auch nur im gesundheitlichen Notfall zustimmen.", das sehe ich auch so und handle auch so danach.
Die angebotenen Busenoperationen sind nahezu alle kommerzielle Schönheitsoperationen zu Gunsten von "notleidenden" Ärzten bestimmter Kliniken.
Wenn jemand in die Klinik muß und operiert zu werden (Blinddarm, Frakturen, Wirbelsäule etc. pp.)
gibt es auch keine Werbeanzeigen. Aber bei den nicht zwingenden Schönheitsoperationen versuchen so manche Geld zu machen.
Wo bleibt nur die Erfüllung ihres abgelegten Eides?
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Re: Busenoperation ?

Beitrag von Trevian am Mi März 04 2015, 11:38

Hallo Kuusilahti,
es gibt ja schon die Möglichkeit, sich kostenlos operieren zu lassen.
Dazu müsste man jedoch einen Psychologen aufsuchen und ihm glaubwürdig den Seelenschmerz darlegen.
Bei mir ist der Brustwachstum hormonell bedingt und nach einer OP müsste ich auch männliche Hormone zu mir nehmen.
Aber die weiblichen Hormone haben eine Gefühlswelt in mir an die Oberfläche gebracht, auf die ich nicht verzichten möchte.
Ich fühle anders, mein Körper fühlt anders!
Vieles ist wesentlich intensiver geworden.

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Re: Busenoperation ?

Beitrag von Kuusilahti am Mi März 04 2015, 11:47


Hallo Trevian,
das mag alles sein. Ob Psychologe oder Seelenklempner, alle wollen leben und verlangen Geld.
Die Frage ist nur, ob das alles wirklich etwas nutzt oder nur hilft, ein Stück Papier zu bekommen.
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Re: Busenoperation ?

Beitrag von Gudrun2 am Mi März 04 2015, 11:57

Hallo Trevian,

Trevian schrieb:Bei mir ist der Brustwachstum hormonell bedingt und nach einer OP müsste ich auch männliche Hormone zu mir nehmen.
Diese Aussage kann so nicht stehen bleiben! Welche Operation meinst Du?
Das Entfernen der Brust ist oft nur die Behandlung eines Symptoms ... wenn man nicht an die Ursachen geht: u.U. problematisch!
Und daß, ohne daß ich auf die OP an sich und spätere Aussehen eingehe ... mit dem Hormonstatus an sich hat das nichts zu tun!

Anders sieht es nach einer GaOP aus: hier werden die Hoden entfernt, und damit der hauptsächliche Produzent von Testosteron! Klar sollte sein, daß in diesem Fall wirklich männliche Hormone (in Grenzen) zugeführt werden müssen

LG Gudrun


Zuletzt von Gudrun2 am So Apr 26 2015, 22:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Nachtrag fehlender Worte)
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Re: Busenoperation ?

Beitrag von Trevian am Mi März 04 2015, 13:23

@Gudrun2

Ich glaube, dass wir aneinander vorbeireden.
Wenn ich mir die Brust operativ entfernen lassen würde, dann würde das Symptom behandelt.
Um einen erneuten Brustwachstum zu verhindern müssten die Östrogene gesenkt- und das Testosteron erhöht werden.
Zumindest dürfen die weiblichen Hormone nicht mehr überhand nehmen.

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Re: Busenoperation ?

Beitrag von Kuusilahti am Mi März 04 2015, 16:09

Beginnend ab ca. dem 45. Lebensjahr ändern sich bei Männern naturgegeben die Hormonwerte. Was bei Frauen als Wechseljahre bezeichnet wird, ist bei Männern die natürliche Wandlung von körpereigenem Testosteronon- verstärkt in das weibliche Östrogen-Hormon.
Hinzu kommt aus körperlichen sowie medikamentösen Anlässen, daß diese Prozesse auch noch zusätzlich verstärkt werden können.
Bei mir waren und sind es hauptsächlich die Medikamente, die ich im Klinikum bekam und auch noch weiterhin nehmen muß und die mir nun letztendlich die neue Kleidungsart auch bescherten.
Lieber so, als auf Dauer körperlich behindert.
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Re: Busenoperation ?

Beitrag von Gudrun2 am Mi März 04 2015, 23:58

Hallo Trevian,

Trevian schrieb:Ich glaube, dass wir aneinander vorbeireden.
kommt mir aber nicht so vor!
Trevian schrieb:Wenn ich mir die Brust operativ entfernen lassen würde ... erneuten Brustwachstum zu verhindern müssten die Östrogene gesenkt- und das Testosteron erhöht werden.
voraus gesetzt, man kennt die Ursache für das erhöhte Östrogen ... einfach runter drücken ist da womöglich nicht zielführend!
Trevian schrieb:Zumindest dürfen die weiblichen Hormone nicht mehr überhand nehmen.
letztendlich maßgebend ist das Verhältnis der beiden, nicht ein einzelner Wert. Wenn das Verhältnis nicht stimmt, kann es auch am mangelnden Testo liegen.
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Re: Busenoperation ?

Beitrag von Trevian am Do März 05 2015, 08:15

@Gudrun2
Wenn ich sage, dass etwas gesenkt- oder etwas anderes erhöht werden muss, dann spreche ich doch von dem Verhältnis dieser Beiden!
Oder?
Ein pathologischer Befund liegt nicht vor, weil die Ursache für diese Hormonschwankungen nicht gefunden wird.
Ein Tumor wäre immer vorhanden und Krebs auch, Hoden, Prostata, Nebennieren und alle anderen Organe sowie das Gehirn weisen keinerlei Veränderung auf.
Ich bin Kerngesund.

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Re: Busenoperation ?

Beitrag von Trevian am Do März 05 2015, 09:51

Damenwäsche? Aber!
Ich habe nun so oft gelesen, dass sich Männer, wegen ihrer weiblichen Attribute, gezwungen sehen, Damenkleidung zu tragen.
Ich habe Hemdgröße 43/44 (Kragenweite) und diese Hemden sind ziemlich weit.
Ein Busen mit der Körbchengröße B würde nur auffallen, wenn ich mich im Stuhl nach hinten lehne und ein normaler BH würde die Formgebung noch unterstützen und den Busen sichtbar machen.
Mit Sport BH würde der Busen selbst dann nicht sonderlich auffallen.
Wie groß muss ein Busen wirklich sein, damit er nicht verborgen werden kann?
Bei Amazon gibt es sogar einen Herrenbody für Männer mit Gynäkomastie.
Ein gutes Hemd fängt bei 50 € an und ab 50 € bekomme ich auch Maßhemden.
Wenn ich weiter lese, dass wegen des Busens nicht nur BHs und Damenblusen-, sondern auch Strumpfhosen und Rock getragen werden, dann ergibt sich doch ein ganz anderes Bild.
Und ich finde das völlig legitim.
Ich hatte sogar drei Partnerinnen, die das schön fanden, wenn ich Damenwäsche trug, aber wie es dazu kam, das ist eine andere Geschichte.
Dass Männer keine Damenwäsche tragen, das ist anerzogen und eine unausgesprochene, gesellschaftliche Vorgabe.
Natürlich ist der Anblick anfangs gewöhnungsbedürftig, weil es nicht der Norm entspricht.
Aber wer das Gefühl von Damenwäsche auf der Haut bewusst wahrgenommen hat, der wird Damenwäsche bevorzugen.
Allein die Preiswerten, mit dicken Nähten versehenen Herrenslips sind ein Argument dafür, einen preiswerten, leichten Damenslip zu tragen (kein String).
Das freie Gefühl, das beim Tragen eines leichten Damenrockes usw. entsteht, spricht für die Damenwäsche.
Und das hat nichts mit der femininen Seite des Mannes zu tun.
Es wird nur gerne so ausgedrückt, weil Damenkleidung eben feminin wirken soll.
Aber selbst wenn der Mann seine feminine Seite entdecken würde, so wäre das völlig in Ordnung.
Die Travestie ist schon seit Jahrzehnten beliebt, aber ein maskulin wirkender, Damenwäsche tragender Mann wird als schwule Tunte betrachtet.
Es ist vergleichbar mit den erotischen Strapsen, die früher als nuttig galten.

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Re: Busenoperation ?

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