Lasse mich jetzt doch operieren

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Re: Lasse mich jetzt doch operieren

Beitrag von Gudrun2 am Fr Dez 08 2017, 11:31

Auch von mir alles Gute ... dann beginnt 2018 ja ein neues Leben?!
Berichte mal weiterhin, wie es Dir so geht!
Ich hoffe ja für Dich, daß Du im Sommer wieder mit freiem Oberkörper die Sonne genießen kannst!
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Re: Lasse mich jetzt doch operieren

Beitrag von Pixo am Sa Dez 09 2017, 10:10

Danke!


Gestern habe ich lange am Schreibtisch gesessen, da habe ich abends zwei 1cm dicke Wülste im unteren teil der Brust gespürt, da hat sich die Haut durch das lange Sitzen verschoben. Über Nacht ist das wieder etwas zurück gegangen, aber da muss ich wohl aufpassen immer brav gerade zu sitzen und hin und wieder Streckpause zu machen.

Die Brust fühlt sich ansonsten eher hart an, das Gewebe scheint sich so langsam zu regenerieren, vor allem seitlich ist es geschwollen und sehr fest, fast wie ein angespannter Muskel. Seltsamerweise habe ich seit der OP 3 kg zugenommen, eigentlich müsste ich 2 kg leichter sein. Ich frage mich ob die 5 Kg Flüssigkeit sind. Vor allem an den ersten Tagen hatte ich sehr starken Durst und musste viel trinken, ich nehme an das hat sich irgendwo angelagert. Naja, irgendwoher müssen die Schwellungen ja auch kommen.

So eine Woche danach ist man viel beweglicher, auch wenn ich die Arme nur vorsichtig über Kopf heben kann, das zieht wenn man es zu schnell macht. Generell muss ich noch mind. 3 Wochen sehr vorsichtig sein, da die Hautschichten noch nicht fest verwachsen sind. Da besteht die Gefahr, dass da wieder etwas losreißt, was nicht gut wäre.

Also aufpassen, vorsichtig sein und brav 3x tgl. pflegen und Verband wechseln, dann wird das.

Mein Profil im Spiegel ist sensationell, ich sehe aus als hätte ich 10 kg abgenommen :-) Der Sommer wird sicher lustiger als bisher.

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Re: Lasse mich jetzt doch operieren

Beitrag von Pixo am Sa Dez 09 2017, 10:27

Zum Vergleich, ein "Vorher"-Foto meines Busens:


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Re: Lasse mich jetzt doch operieren

Beitrag von BiBoy81 am Sa Dez 09 2017, 12:59

Hört sich alles interessant an und dann Pass Mal weiterhin gut auf dich auf
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Re: Lasse mich jetzt doch operieren

Beitrag von Pixo am Mi Dez 13 2017, 10:12

Gestern war mal wieder Kontrollbesuch. Ich hatte mir doch Sorgen um meine rechte Brustwarze gemacht, sie sah optisch ziemlich mitgenommen aus, ein kleines Loch war auch da, aus dem Wundwasser kam. Aber der Arzt konnte mich beruhigen, es sieht alles gut aus, für dieses Stadium normal. Die Seite hatte stark geblutet bei der OP, dadurch ist das alles so dunkel und unterlaufen. Da ist jetzt sozusagen Schorfhaut drüber, darunter bildet sich die Haut neu.
Links sieht es auch schon viel besser aus als vor ein paar Tagen, rechts muss noch aufholen, aber es wird.
Die Artzhelferin bestätigte mir auch dass es normal aussieht, dass das alles aber wieder hübsch wird mit der Zeit.

Meine Brust ist jetzt sehr hart geworden, das Gewebe arbeitet wie es scheint. Es sind viele ca. 1 cm hohe Schwellungen da, richtige Furchen ziehen sich da. Das Gefühl ist noch nicht wieder da, da ist auch ganz gut so, so tut es nicht weh. Der Arzt hat die Brustwarzen mit einer Lanze mehrfach perforiert damit Flüssigkeit ablaufen kann, echt krass alleine der Gedanke, aber ich habe nichts davon gespürt.

Die Beweglichkeit der Arme geht gerade wieder zurück, wegen der Verhärtungen kann ich die Arme nicht mehr so weit nach oben machen, ausziehen ist daher etwas schwierig. Schlafen geht aber jetzt auch wieder ein bisschen auf der Seite.

Insgesamt also noch alles wund und verletzt, blau auch noch, aber es geht voran.

Man sieht ja immer nur vorher-nachher Fotos, was fehlt sind die dazwischen-Fotos. Das würde die Patienten abschrecken nehme ich an, ich hätte nie gedacht, dass das nach 2 Wochen so übel aussieht. Ich persönlich finde ich sehe so aus als wäre ich von einem schweren Laster überfahren worden. Das ist speziell etwas verstörend als dass man da ja gesund und intakt in die Klinik geht und danach dann übel zugerichtet aussieht. Ich überlege ob ich mal ein paar Zwischen-Fotos zeigen soll, damit andere wissen was auf sie zu kommt, aber ich will da auch keinem Angst machen. Man muss dabei ja immer den Text im Kopf haben dass das meiste davon nur Blutergüsse sind, und dass es wieder alles heile wird. Ein Bild bei Google Images ohne Erklärung könnte da ein falsches Signal setzen.




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Re: Lasse mich jetzt doch operieren

Beitrag von Gudrun2 am Mi Dez 13 2017, 14:54

Hallo Pixo, Du hattest am 6 Okt 2017 geschrieben:
Pixo schrieb:Ich werde demnächst 2 Ärzte konsultieren die solche OPs machen, Experten der plastischen Chirurgie, und hoffe, dass alles gut geht.
wie hast Du die gesucht? Gab es private Empfehlungen (auch von einem deiner Ärzte) oder nur eine Suche im Netz?
und am
Pixo schrieb:Das ganze gilt eher als kleiner Eingriff, der teilweise unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Der Schnitt wird nur ca. 1,5 cm klein sein.
Örtliche Betäubung ist sicherlich besser als Vollnarkose ... ist aber nicht jedermanns Sache, mitzubekommen, wie an einem rum geschnippelt wird! Solche Minimal-invasiven OP erfordern eine sehr große Erfahrung!

Wenn ich einmal die offene OP an der Prostata als Vergleich heran ziehe (ist wohl nur bedingt vergleichbar, weil schwieriger), da schwanken die Angaben in einem urologischen Kompendium (ca. 600) bis zu amerikanischen Quellen (mit 1600). Nimmt man noch minimal-invasive OP hinzu, kann man noch mal gut 400 hinzurechnen!
... und das von einem einzigen Arzt, nicht von einer Klinik!
Alle OP vorher können, müssen aber nicht glatt gehen. Ab den vorgenannten Werten dürfte die Erfolgsquote -- was die Nach- und Nebenwirkungen angeht -- eher im Bereich um 90% oder höher liegen.

und am 7 Okt 2017:
Pixo schrieb:Der Arzt hat schon sehr viele solche OPs gemacht
seine eigene Aussage? Wie viele genau? Hat er eine Liste mit dem Ergebnis und eventuellen Komplikationen Jahre später?

und am 7 Okt 2017:
Pixo schrieb:... seine Bewertung von 1,0 bei Jameda spricht Bände, da stehen sehr viele Patienten drin die sehr zufrieden waren.
das ist auch so eine Sache ... kann man glauben oder nicht! Die Leute dort schreiben ja anonym ... und sind hoffentlich reale Personen! Optimal wäre die Nennung eines Referenz-Patienten, den man selbst und privat befragen kann!

12 Okt 2017:
Pixo schrieb:Er hat eine Privatklinik für plastische Chirurgie und hat ca. 200 solche Eingriffe gemacht.
kann ich nicht einschätzen, ab die Anzahl ausreichend ist ...
Pixo schrieb:Beispielbilder aus seiner Klinik habe ich mir angeschaut
hoffentlich nicht nur aus einem Zeitraum von 1 Monat oder so später ... manche Komplikationen kommen u.U. erst deutlich später ... und die Personen sind eindeutig identisch?

Ich will Dir mit meinen Fragen keine Angst machen ... aber solche Fragen sollte man sich schon stellen (nach Möglichkeit vorher)!
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Re: Lasse mich jetzt doch operieren

Beitrag von Pixo am Do Dez 14 2017, 09:45

Die Bewertungen bei Jameda sind offenbar echt, da sehr unterschiedlich geschrieben. Da ist alles mögliche dabei. Der Arzt hat auch lange vorher in Hamburg gearbeitet, das kann man nachschauen. Es war Dr. B e i l k e in Oldenburg.

Ich muss auch sagen, dass die Bewertungen mit der Realität übereinstimmen. Der Arzt ist sehr sympatisch, nimmt sich viel Zeit, und hat keinerlei Stress dabei. Man kann alles fragen, ich habe sogar seine private Handynummer bekommen falls ich am Wochenende Fragen oder Sorgen habe! Wo gibt es das? Seine Mitarbeiterinnen kümmern sich sehr liebevoll um einen, das ist halt eine Privatklinik, kein Krankenhaus wo Kasse gemacht wird. Es ist eher wie ein Wellnesshotel, mit lieben fürsorglichen Pflegerinnen und einem sehr netten Arzt.

Dazu kommt, dass all die Folgeuntersuchungen im Preis drin sind, Festpreis all inclusive. Immerhin war ich jetzt schon 2x öfters da als geplant. Das ist also sehr fair.

Er sagte mir mündlich, dass er ca. 200 solche OPs gemacht hat, und ich glaube ihm das auch. Er hat ja auch viele verschiedene Fotos gezeigt, ok, das besagt erst mal nichts, aber man muss da auch Vertrauen haben. Ich kenne Ärzte wo ich gleich denke: "Nichts wie weg hier". Das sind diese Durchgangsschleusen, wo möglichst viele Patienten in kurzer Zeit durchgeschleust werden müssen. Kurzer Handschlag, Standarduntersuchung, Rezept, raus. Das ist hier ganz anders, so eine Behandlung findet man bei normalen Ärzten heute nicht mehr.

Seine Klinik wäre ja nicht so erfolgreich wenn er pfuschen würde, und die Bewertungen bei Jameda kann man als Arzt nicht löschen!
Die schlechten wären dann schon da, und da ist nicht einer der auch nur ansatzweise schlechte Erfahrungen gemacht hat. Man kann sich also durchaus darauf verlassen was da steht. Ein Arzt der da Bewertungen fälscht wäre auch schnell weg vom Fenster.

Ich kann ihn sehr empfehlen, würde es jederzeit wieder dort machen lassen.

Im Übrigen war mir vorher klar, dass das für längere Zeit übel aussieht und weh tut. Das das Endergebnis nicht optimal werden kann, ist mir bewusst gewesen. Man muss eben abwägen, was besser aussieht. Da ich zu 99,9% des Jahres bekleidet durchs Leben gehe ist es mir lieber ich sehe angezogen besser aus als nackt. Wenn also nachher kosmetisch nicht alles tiptop ist kann ich damit leben, zumal ich nicht mehr der jüngste bin und der körperliche Verfall leider altersgemäß unaufhaltbar und auch schon sichtbar ist. Dafür sehe ich jetzt angezogen 300% besser aus. Ich habe auch eine sehr große breite OP-Narbe auf der Brust, die mich seit 43 Jahren verschandelt, da macht es mir nicht so viel aus wenn die Brust nicht 100% schick ist.

PS: https://www.jameda.de/oldenburg/aerzte/plastische-u-aesthetische-chirurgen/dr-ricardo-beilke/uebersicht/81327196_1/

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Re: Lasse mich jetzt doch operieren

Beitrag von Pixo am Di Dez 19 2017, 09:23

Donnerstag sind 3 Wochen vergangen, und es geht voran. Die Heilungsprozesse laufen gut wie es scheint, die linke Brustwarze ist schon wieder normalfarben, da hat sich vor 2 Tagen die Oberhaut abgelöst, hervor kam neues Gewebe.

Die rechte Seite ist immer noch dunkel, aber da wird sich wohl demnächst das selbe tun. Es sieht auf jeden Fall schon viel besser aus, zwar noch nicht rund, aber das soll noch werden. Die Schwellungen sind zurück gegangen, geblieben sind ziemlich harte Verdickungen seitlich und frontal an der Brust. Das fühl sich an als wären alle Muskeln angespannt. Die blauen Flecken gehen langsam weg, nur noch kleine Inseln sind zu sehen.

Das Mieder ist mittlerweile angewöhnt, fühlt sich jetzt ein bisschen so an wie ein bequemer longline-bh. Die mochte ich ja immer schon, von daher ist das also ok :-)

Gefühl ist an und um der Brustwarzenregion immer noch keins, aber auch das ist wohl normal. Von meiner Seite her ist das auch ganz gut, da der Doc immer noch daran herumzupft und punktiert um Flüssigkeit heraus zu bekommen. Davon spüre ich dann netterweise gar nichts.
Gestern war ich wieder da, das ist einfach süß wie sich da alle um einen kümmern, die wahre Freude dahin zu kommen. Ich habe wirklich noch nie so ein herzliches Praxisteam gesehen, man möchte sie da alle am liebsten in den Arm nehmen :-)

Durch die 3 Wochen der krummen Haltung ist alles ein wenig verspannt und verkürzt, ich muss mich jetzt dehnen damit ich wieder beweglich werde, das darf ich jetzt wieder. Weil unter dem Mieder mein noch vorhandener Speck so unvorteilhaft heraus gedrückt wird habe ich mir ein schickes Taillenmieder beschafft, das hält alles am Platz und macht schön schlank. Gleichzeitig hilft es mir gerade zu sitzen, es stützt den Rücken.

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Re: Lasse mich jetzt doch operieren

Beitrag von Busipanda am Mi Dez 27 2017, 14:46

Hallo Pixo,

Respekt vor Deiner strikten Entscheidung und davor, es auch durchzuziehen. Ich hoffe, die OP-Folgen sind mittlerweile ausreichend abgeklungen, so dass Du Dich wieder mehr oder weniger frei bewegen kannst.
Ich muss sagen, ich hatte bislang nie ernsthaft mit dieser Option gespielt. Als ich noch recht jung war, war mein Busen auch schon da, allerdings war da die plastische Chirurgie noch nicht auf Ambulanzbasis und im Übrigen war ich durch meine OPs bei Sportunfällen ausreichend abgeschreckt. Später dann hatte ich mich arrangiert und noch später hatte ich mich schon so sehr an BHs gewöhnt, dass ich eigentlich keinen Grund mehr hatte. Mittlerweile habe ich sogar Spaß an BHs gefunden, vorausgesetzt sie passen und nerven nicht. Vielleicht ist das eine schleichende Feminisierung, keine Ahnung.

Was mich interessiert, ist, es wurde ja sowohl Fett, als auch Drüsengewebe entfernt. Wie sicher ist sich der Doc, dass da nichts nachwächst? Ich meine, wir haben ja alle bestimmte Baupläne in der DNS, die gelten auch für Fettablagerungen etc. Dazu kommt, dass sich im Alter das Verhältnis der Hormone untereinander ändert, dann führen die "Baupläne" möglicherweise wieder zum Brustwachstum. Das war unter anderem auch ein Phänomen, was ich mal beim Recherchieren gelesen habe. Alle zeigen und bewerben die "Vorher" - "Nachher" - Zustände, aber was zehn Jahre später ist, das spielt im Regelfall keine Rolle. Na klar, für den Doc ist es ohnehin egal, der hat verdient und kann ja auch keine lebenslange Garantie übernehmen. Aber für den Betroffenen ist es vielleicht nicht so lustig, ordentlich Geld ausgegeben und langfristig nichts erreicht.

Das soll jetzt kein Abtörner sein, aber hast Du über das Thema mal nachgedacht oder sagst Du Dir, in zehn Jahren bin ich eh so alt, dass ich froh bin, wenn ich noch insgesamt fit und gesund bin?

Viele Grüße
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Re: Lasse mich jetzt doch operieren

Beitrag von Pixo am Do Dez 28 2017, 11:41

Ich hatte mich ja auch arrangiert, meine BH-Sammlung war schon stattlich, für jeden Zweck etwas passendes. Aber in letzter Zeit wurden sie doch größer, die BHs auch, und damit wurde es auch unbequemer, und schwieriger das noch irgendwie zu verdecken.

(Einige BHs waren schon 85D, meine Frau wundert sich heute noch wie ich so große Körbchen haben konnte wo sie doch B hat, haha, sie trägt eine völlig falsche Größe, beharrt aber auf ihre B-Körbchen. Dabei sind ihr meine 85Ds noch zu klein, sie kapiert es aber nicht.
Sie sucht ein so großes UBB bis B passt, landet dann meist 95B, 2-3 Größen zu weit, aber die Körbchen passen dann immerhin einigermaßen. Sie glaubt auch immer noch dass B immer gleich große Körbchen hat. Beratungsresistent leider, ich habe als Mann ja keine Ahnung :-)

Mich nervte es aber vor allem beim Schlafen, die beiden Kissen da waren mir im Weg, mein Dekollete konnte mit dem meiner Frau konkurrieren, und meine alte Herz-OP-Narbe dort fand es nicht witzig immer dazwischen geklemmt zu sein, das war dann morgens alles rot.

Daher habe ich mir irgendwann gesagt, dass ich es doch irgendwann machen lasse, denn kleiner wird es ja nicht, eher noch größer. Wenn ich es eh machen lasse, dann ist es besser es gleich zu tun, dann spart man sich die Jahre dazwischen!

Zum Speck:

Es könnte Fett nachwachsen, allerdings an der Stelle nur in geringem Maß, da die meisten Zellen dort weg sind.

Man muss nach einer Fettabsaugung generell auf sein Gewicht achten, denn der Körper ist schlau und möchte danach den alten Fettgehalt wieder herstellen. Er lagert verstärkt Fett ein um den alten Zustand wieder herzustellen, eine art Memoryeffekt. Das ist mittlerweile nachgewiesen, eine blöde Sache.
Mangels Fettzellen an den behandelten Stellen wird es dann meist als viszerales Fett angelegt, also am Bauch, da wo man es nicht haben möchte. Ich muss also in Zukunft auf meine Ernährung achten wenn ich keinen Kugelbauch haben möchte.

Da aber ohne Busen der Bauch eh prominent hervorsteht muss ich da eh ran. Ich freue mich auch schon darauf dass ich nächste Woche wieder Sport machen darf :-)



Heute waren es 4 Wochen nach der OP, juchu!. Die Haut sieht wieder normal aus, keine Blutergüsse mehr. Die Brust selbst ist noch geschwollen und sehr hart, was aber normal ist. Das dauert noch viele Wochen bis das alles abgeschwollen ist. Ein wenig Gefühl kommt langsam wieder. Brustwarze #1 links sieht wieder normal aus, #2 rechts leider nicht, die ist noch dunkel lila, und wurde heute wieder behandelt, sprich punktiert und von überflüssigen Krusten befreit. Die braucht wohl noch eine Weile. Da ist ein dickes Hämatom drunter, das wohl länger braucht um zu heilen. Da hat es auch stark geblutet bei der OP, das ist wohl der grund

Immerhin sind alle Fäden jetzt weg. Schmerzen sind manchmal da, es ziept und sticht, was wohl darauf hindeutet, dass die Haut arbeitet.

Die Weste muss ich wohl noch 2 Wochen tragen, darf sie aber länger abmachen. Man merkt aber nach einer Stunde auch dass sich da etwas tut, ein ziehendes Gefühl, als ob die Haut sich ausdehnt. Dann ziehe ich sie liebere wieder an. Aus meinen Altbeständen habe ich noch eng anliegende Bustiers, die ziehe ich nun abwechselnd an, komprimieren genau so tragen sich aber angenehmer.


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Re: Lasse mich jetzt doch operieren

Beitrag von Pixo am Do Jan 11 2018, 16:48

6 Wochen sind heute rum, da wollte ich mich mal wieder melden.

Linke Seite ist alles tiptop, die Schwellungen sind fast weg, rechts aber ist es noch ziemlich dick geschwollen, und die Brustwarze ist unter einer dicken Schorfkruste verschwunden. Diese wird wohl demnächst abfallen und meine neue Brustwarze hervorzaubern, die schlummert darunter. Der Arzt hat heute die obere Schicht davon entfernt, ich habe aber nichts gespürt, das Gefühl ist zwar im Inneren und rund um die Brustwarze schon wieder da, aber direkt drauf ist noch alles taub. Insgesamt wohl alles normal wie es aussieht. Es dauert eben, 6 Monate muss man rechnen.

Die Fotos der OP habe ich heute gesehen, es wurden so ca. 1,5 Liter Flüssigkeit heraus geholt, davon waren ca. 900 ml reines Fett. Dazu kommen dann das Drüsengewebe, dass bei mir so handtellergroß war und ca. 200 g schwer pro Seite. Macht so um sie 1300 ml / 650 ml pro Seite. Als Implantat hat das eine stattliche Größe wenn man das mal so sieht.
Pro Körbchengröße kann man ca. 200 ml annehmen, macht also etwas über C, was sich auch mit meiner bevorzugten BH-Größe deckt.

Ich habe das heute mal in einen Messbecher gefüllt, da macht man aber Augen. Wenn man das Foto vorher anschaut passt das auch.



Das ist jetzt alles weg :-) Beim Rennen wippt da nichts mehr, ein ganz neues Bewegungsgefühl. Es tut auch nichts mehr weh, und ich kann erstmals seit 6 Jahren ohne BH herumlaufen, Auto fahren und Sport machen, ohne abends schmerzen in der Brust zu haben. Das hat sich alleine deshalb schon gelohnt.

Ich sehe jetzt nach 6 Wochen angezogen super aus, optisch glatt 10 kg leichter, insgesamt bin ich richtig schmal geworden.
Jetzt muss ich noch ein bisschen Geduld haben bis die rechte Seite sich erholt, aber das soll werden. Dass das recht so lange dauert lag wohl daran, dass dort das Drüsengewebe besser durchblutet war und beim Entfernen mehr Adern durchtrennt wurden.

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Re: Lasse mich jetzt doch operieren

Beitrag von Kuusilahti am Do Jan 11 2018, 17:51

Lieber Pixo,
allen Respekt zu Deinem Entschluss. Soweit bin ich noch lange nicht und werde auch nicht kommen.
Ich kann zwar, wie auf den Bildern, mit mindesten Gleichem oder auch etwas größerem aufwarten, aber trotzdem kann und möchte ich mit einer OP mir und meiner Familie dies nicht antun.
Lieber nutze ich tagtäglich einen BH und die entsprechende Kleidung.
Ein Krankenhausaufenthalt genügt mir als dies alles verstärkt begann.
LG
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Re: Lasse mich jetzt doch operieren

Beitrag von Pixo am Do Jan 11 2018, 19:28

Ich verstehe das, das muß jeder für sich entscheiden. Es ist auch kein kleiner Eingriff muss ich sagen, das war schon ordentlich, und ich habe da noch lange mit zu schaffen. Aber für mich war es die richtige Entscheidung.

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Re: Lasse mich jetzt doch operieren

Beitrag von Pixo am Sa Jan 20 2018, 16:22

7 1/2 Wochen sind nun rum, und rechts geht es leider nur sehr langsam voran. Harte Schwellungen von 10-15 mm Dicke sind noch da, insgesamt wird das Gewebe wieder lebendiger, das Gefühl kommt langsam wieder.
Die Brustwarze sieht immer noch über aus, ist immer noch von einer dicken Kruste bedeckt. Das wird wohl noch lange dauern bis die wieder verheilt ist. Links wird es immer besser, zu schade dass es nicht auf beiden Seiten gleich gelaufen ist.


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